Wärme- u. Kälteanwendung in der Hundephysiotherapie
Wärmeanwendung beim Hund
Bei der Wärmetherapie wird dem Hund von außen Wärme zugeführt. Dies kann z.B. durch Körnersäcke, Hotpacks, Rotlicht oder Wärmelampe, der heißen Rolle oder Quarkwickel geschehen. Wärme wirkt auf den Hundekörper sehr entspannend, durchblutungsfördernd, mulkeltonussenkend und vor allem schmerzlindernd. Man erreicht ausserdem eine erhöhte Nervenleitgeschwindigkeit. Heißluft- und Dampfanwendungen werden zur Bronchitisbehandlung beim Hund angewendet. Die Wärmeanwendung kommt z.B. bei Arthrose, Rheuma, Spondylose, Spondylarthrosen und Neuralgien zur Anwendung.
.
.
.
.
.
.
.
.
Kälteanwendung beim Hund
Bei der Kältetherapie wird dem Hund Kälte zugeführt, z.b. lokal durch einen Eislolly, Eiswürfel oder flächig durch die Anwendung von Kryopacks und Eishandtuch. Die Kälte wirkt schmerzlindernd, der Muskeltonus wird heraufgesetzt, was besonders bei schlaffen Lähmungen erforderlich ist. Schwellungen, Entzündungen, Hämatome werden gelindert. Kälte wird auch bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetz.
